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SPIEGEL special 3/2007
vom 26.06.2007
"Wir sind das Netz"
Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert
HAUSMITTEILUNG
HAUSMITTEILUNG (S. 3)
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis (S. 4)
DAS MITMACHNETZ
DAS MITMACHNETZ - Ein bunter, chaotischer Marktplatz: Im Internet sind die Nutzer nun auch die Akteure. Sie schaffen sich ihre Inhalte selbst - und entblättern dabei ihre Seele, ihren Alltag und manchmal ihren Körper. Experten prophezeien gravierende Folgen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. (S. 6)
DAS MITMACHNETZ - "Verpiss dich, du Schlampe": Pöbeleien, Lügen, Morddrohungen - der Ton in Internet-Journalen ist rau. Blogger diskutieren über einen Verhaltenskodex. (S. 20)
DAS MITMACHNETZ - Hacker im Hohen Haus: Das Online-Lexikon Wikipedia ist eine der populärsten Internet-Seiten. In der Politik wird es zunehmend auch zur Imagepflege und zur Diffamierung des Gegners genutzt. (S. 22)
DAS MITMACHNETZ - Der Krieg der Zwerge: Im Internet prangern "Grüne Gnome" die Abzock-Methoden privater Quizsender an - und lösen bizarre Reaktionen aus. (S. 24)
DAS MITMACHNETZ - "Wir betreten eine neue Welt": Internet-Pionier Tim O'Reilly über die Qualität von ... (S. 28)
DAS MITMACHNETZ - Mit Meinung, Mut und Modem: Online-Tagebücher, sogenannte Blogs, überziehen das Netz weltweit. Vor allem in Ländern mit autoritärer Regierung riskieren kritische Chronisten schwere Strafen. Die Regime fürchten die politische Schlagkraft der rapide wachsenden Web-Gemeinde. (S. 30)
ALTE UND NEUE MEDIEN
ALTE UND NEUE MEDIEN - "Fernsehen war gestern": Eineinhalb Jahre nach dem Start von YouTube fürchten TV-Sender die wachsende Konkurrenz aus dem Netz. Millionen selbstgedrehter Web-2.0-Videos bilden eine Mischung aus Schwachsinn und Kreativität. Die Kurzfilme verändern Sehgewohnheiten, Politik und Popkultur. (S. 32)
ALTE UND NEUE MEDIEN - Globaler Pokertisch: Viele Technologien, die sich bislang getrennt entwickelt haben, verschmelzen miteinander: Fernsehen, Computer, Musik, Mobiltelefon, Navigation. Dadurch werden die Karten neu verteilt - Computerhersteller konkurrieren mit Musik-Labels, Handy-Firmen und Suchmaschinen. (S. 36)
ALTE UND NEUE MEDIEN - Monopoly der Netz-Giganten: Der Boom der Internet-Werbung wirbelt die Web-Wirtschaft durcheinander: AOL versucht sich völlig neu zu erfinden, aber auch Google, Yahoo und Amazon reagieren - mit Multi-Millionen-Allianzen und Übernahmen wie zu den Hoch-Zeiten der New Economy. (S. 40)
ALTE UND NEUE MEDIEN - Die Anzeigen-Maschine: Mit allen Kräften will Google seine führende Stellung im Online-Werbemarkt gegen Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo verteidigen. Nun dringt der Netzgigant verstärkt in regionale und lokale Märkte: Auch der kleine Eckladen soll künftig auf seiner Seite werben. (S. 42)
ALTE UND NEUE MEDIEN - Warten auf den Durchbruch: Nach dem Hype ist in der Podcast-Szene Realismus eingezogen. Die Goldgräberstimmung ist dahin, Geld verdienen kann man mit den Audio- und Videosendungen im Internet bislang kaum. (S. 46)
ALTE UND NEUE MEDIEN - Die entleibte Bibliothek: Vor zwei Jahren begann die Internet-Firma Google damit, Hunderttausende Bücher zu scannen und ins Netz zu stellen. Steht jetzt das Ende der alten Bibliotheken bevor? (S. 48)
ALTE UND NEUE MEDIEN - Pixel statt Pipetten: Manche Biowissenschaftler arbeiten nicht mehr im Labor - ihre Forschung findet ausschließlich im Computer statt. (S. 50)
ANARCHIE IM NETZ
ANARCHIE IM NETZ - Einfallstor in die Privatsphäre: Vor wenig mehr als zwei Jahrzehnten trieb die Volkszählung Zehntausende Bürger aus Angst vor staatlicher Neugier auf die Barrikaden. Im Internet entblößen sich die Menschen heute in einer Weise, die noch vor kurzem kaum vorstellbar gewesen wäre. (S. 52)
ANARCHIE IM NETZ - Der große Staatsgoogle: Innenminister Wolfgang Schäuble weiß, wo der Krieg gegen den Terror entschieden wird: im Internet. Die heimlichen Online-Razzien auf Computer-Festplatten, die Sicherheitspolitiker veranstalten wollen, können jeden treffen - und sind verfassungsrechtlich umstritten. (S. 60)
ANARCHIE IM NETZ - Total unter Kontrolle: Die Deutschen werden flächendeckend ausgespäht: Banken bewerten die Bonität von Kreditnehmern, Ladenketten erstellen Kundenprofile, Chefs lesen E-Mails ihrer Angestellten - alles heimlich und oft sogar legal. Gegen die Schnüffler kann man sich kaum wehren. (S. 64)
ANARCHIE IM NETZ - Die Gratis-Kultur: Software-Entwickler und Hacker, Musik-Fans und Künstler, Juristen und Wissenschaftler machen mobil gegen das Urheberrecht. Eine globale Bewegung gegen das geistige Eigentum streitet für legale Tauschbörsen und offene Software-Quellcodes. Im Netz soll die Freiheit grenzenlos sein. (S. 70)
ANARCHIE IM NETZ - Alles nur geklaut: Durch den rasanten Aufstieg des Internets steht die Unterhaltungsindustrie vor der größten Bedrohung ihrer Geschichte. Ob Musik, Filme oder Videospiele - Raubkopieren ist zum Volkssport geworden. Doch was ist eine Kunst noch wert, die es überall umsonst gibt? (S. 74)
ANARCHIE IM NETZ - Fremde Federn: Hemmungslos kupfern Studenten und Forscher aus wissenschaftlichen Arbeiten ab und geben die Plagiate als eigene Leistung aus - sie kopieren einfach aus dem Internet. (S. 82)
ANARCHIE IM NETZ - Die Machtfrage: Von der Öffentlichkeit weithin unbemerkt, tobt ein Kampf um die Kontrolle des Internets. Die Fronten verlaufen eindeutig: die USA gegen den Rest der Welt. Schon arbeiten manche Länder am Ausstieg aus dem weltumspannenden World Wide Web. (S. 84)
ANARCHIE IM NETZ - Im Namen der Hose: Mit einer beispiellosen Abmahnflut drangsalieren findige Anwälte Verbraucher, die im Internet gegen Marken- oder Urheberrechte verstoßen. Auch Bagatellfälle können ernste Konsequenzen haben. (S. 88)
TATORT INTERNET
TATORT INTERNET - Klick, du bist tot: Die digitale Revolution krempelte unseren Alltag um und versprach eine schöne neue Welt. Doch auch die Cyber-Mafia wurde erwachsen. Heute geht es um Virenepidemien, Kontenklau und Identitätsdiebstahl. Sicherheit wird zum wichtigsten Thema - und zum riesigen Geschäft. (S. 90)
TATORT INTERNET - "Fast alles steht im Netz": Viele Firmen und Institutionen häufen so große Datenmengen an, dass sie bisweilen den Überblick verlieren, was wo gespeichert ist. So sind oft viel mehr Informationen über das Internet zugänglich, als eigentlich beabsichtigt ist. (S. 98)
TATORT INTERNET - "Wer sucht, der findet": Häufig genügt als Ausgangspunkt schon eine E-Mail-Adresse, um einen Menschen im Internet zu durchleuchten. (S. 100)
TATORT INTERNET - Hacken für jedermann: Mit einem einfachen Programm können selbst Amateure fremde Festplatten ausspionieren - fast wie die Profis. (S. 102)
TATORT INTERNET - Trojaner im Postfach: Betrüger legen Bankkunden mit täuschenden E-Mails herein oder prellen Gutgläubige, die vom großen Geld träumen. Ein Bochumer Verein berät die "Phishing"-Opfer. (S. 104)
TATORT INTERNET - Gekaperte Rechner: Cyberkriminelle nutzen Sicherheitslücken aus. (S. 106)
TATORT INTERNET - Ferngesteuerte Zombies: Computerviren werden unauffälliger, aber gefährlicher: Sie bringen die Flut an unerwünschter Werbung immer weiter zum Anschwellen. Kriminelle Banden dringen immer aggressiver in die Privatsphäre von Computernutzern ein. Und baldige Abhilfe ist nicht in Sicht. (S. 108)
TATORT INTERNET - Teure Schnäppchen: Drei von vier Gebrauchtwagen wechseln inzwischen mit Hilfe des Internets den Besitzer. Doch auf den zahlreichen Plattformen tummeln sich nicht nur seriöse Händler. (S. 112)
TATORT INTERNET - "Junge Orchidee": Eine Dienststelle im Bayerischen Landeskriminalamt fahndet zentral im Netz nach Kinderpornos und deren Abnehmern. (S. 114)
VIRTUELLE WELTEN
VIRTUELLE WELTEN - Alles im Wunderland: Mehrere Millionen Menschen haben sich in der Internet-Plattform "Second Life" eine neue Wirklichkeit geschaffen. Sie schlüpfen in erfundene Identitäten und leben unter ihren Masken ihre Träume aus. Jetzt mischt sich die künstliche Parallelwelt immer stärker in die Realität ein. (S. 116)
VIRTUELLE WELTEN - Beleidigter Avatar: Können reale Delikte in der künstlichen Welt geahndet werden? (S. 122)
WWW - WWW: Wiesoweshalbwarum: Die Wirkungsforschung für neue Medien und damit verbundene soziale Folgen ist in Deutschland noch immer unterbelichtet. Statt wissenschaftlicher Erkenntnisse dominieren Glaubenskriege. (S. 128)
VIRTUELLE WELTEN - Letztes Stöhnen: Die Stimmen, Killerspiele zu verbieten, werden lauter. Konservative Politiker, Kriminologen und Hirnforscher plädieren für strengere Kontrollen. Dabei hat Deutschland angeblich den besten Jugendschutz. Bei genauem Hinsehen tun sich in der Praxis jedoch Abgründe auf. (S. 132)
VIRTUELLE WELTEN - Falsche Gefühle: Wie ein Single im World Wide Web nach seiner Traumfrau ... (S. 136)
BÜCHER (S. 138)
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