Sportlerhemden könnten demnächst weit mehr über ihren Träger verraten als nur Namen oder Rückennummer: Für seine Abschlussarbeit in "Design Computing" hat der australische Student Mitchell Page ein intelligentes Basketballtrikot ersonnen. Verschiedene Leuchtstreifen, die über eine Bluetooth-Verbindung aktiviert werden können, liefern dabei Informationen über den Spielverlauf. Vier Streifen auf den Schultern zeigen die Anzahl der Fouls an; je mehr Streifen an der Seite des Trikots leuchten, umso mehr Körbe hat ein Spieler bereits geworfen. Geht die Spielzeit dem Ende zu, beginnt es auf der Brust der Athleten zu leuchten, bei den Spielern des führenden Teams strahlen die Rückenstreifen. "Bei schnellen Spielen wie Basketball ist es schwer, den Überblick zu behalten", erklärt Page. Ob sein "TeamAwear"-Trikot das ändert oder ob NBA-Stars künftig womöglich aussehen wie ein Rudel Glühwürmchen auf Ecstasy, muss sich noch zeigen. Pages Testspieler jedenfalls waren angetan: "Die Sportler fanden das System leicht verständlich und fühlten sich davon nicht abgelenkt."